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Orthomolekulae Substanzen zur Prophylaxe und Ernährungstherapie des
Herz- Kreislaufsystem
| Vitamine |
Tägliche
Dosierung |
Funktionen und Wirkungen in Bezug
auf Herz und Kreislauf |
| Vitamin C |
100 mg |
verhindert Skorbut, regeneriert Vitamin E, starkes Antioxidanz,
verbessert Immunabwehr, positiver Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen |
| Vitamin B1 |
1,0 - 1,3 mg |
verhindert Beriberi, Energiestoffwechsel, positiv bei diabetischen Folgeerscheinungen wie diabetischer Neuropathie. |
| Vitamin B2 |
1,2 - 1,5 mg |
Protein- und Energiestoffwechsel |
| Nicotinamid |
13 - 17 mg |
verhindert Pellagra, positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zentrale Rolle im Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel, günstiger Einfluss auf Hinstoffwechsel |
| Vitamin B6 |
1,2 - 1,5 mg |
Neurotransmittersynthese, beteiligt an Homocysteinsenkung, positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, günstiger Einfluss PMS |
| Vitamin B12 |
3,0 µg |
Einsatz bei perniziöser Anämie, Beteiligung an Blutbildung, beteiligt an Homocysteinsenkung, positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beteiligt an DNA-Synthese, wichtig für Zellteilungs- und Wachstumsprozesse |
| Vitamin A bzw. Beta-Carotin |
08 - 1,0 mg |
antikanzerogen, unterstützt Immunabwehr, unterstützend bei Hauterkrankungen wie Akne bzw. Pigmentstörungen der Haut, antioxidativ, zentrlae Bedeutung beim Sehvorgang, wichtig für Fortpflanzungsfunktion, Wachstum und Differenzierung von Knochen- und Epithelgewebe |
| Vitamin E |
12 - 15 mg |
antioxidativ, antientzündlich z.B. bei Rheuma, positiver Einfluss bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie neurodegenerativen Erkrankungen |
| Vitamin D |
5 - 10 µg |
verhindert Rachitis, unterstützt Knochenmineralisation,zusammen mit Calcium günstig bei Osteoporose, positiver Einfluss auf Herz-Kreislauf- und Immunsystem |
| Vitamin K |
60 - 80 µg |
verhindert Blutungen (synthetisiert Blutgerinnungsfaktoren), unterstützt Knochenstoffwechsel, günstig bei Osteoporose |
| Folsäure |
400 µg |
beteiligt anDNA-Synthesen, Zelldiffernzierung und Zellteilung, Wachstumsprozesse, beteiligt an Homocysteinsenkung, positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurotransmitterstoffwechsel, Blutbildung, positiv bei neurologischen Erkrankungen, reduziert Neuralrohrdefekte in der Schwangerschaft |
| Pantothensäure |
6 mg |
Energiestoffwechsel, Neurotransmittersynthese |
| Biotin |
30 - 60 µg |
Energiestoffwechsel, unterstützt Stoffwechsel von Haut, Haaren und Fingernägeln |
| Mineralstoffe |
Eigenschaften und Merkmale |
| Magnesium |
300 - 400 mg |
unerlässlich für Funktion von Nerven, Herz und Muskeln, Bestandteil vieler Enzyme |
| Calcium |
1,0 - 1,2 g |
Aufbau und Erhaltung von Knochen und Zähnen, Reizleitung |
| Eisen |
2 - 15 mg |
Hämoglobinbildung (Sauerstofftransport) |
| Selen |
30 - 70 µg |
unterstützt Immunsystem |
| Kupfer |
1,0 - 1,5 mg |
Bestandteil des antioxidativen Schutzsystems, Blutbildung |
| Mangan |
2 - 5 mg |
Bestandteil des antioxidativen Schutzsystems |
| Jod |
180 - 200 µg |
wichtig für Schilddrüsenfunktion |
| Chrom |
30 - 100 µg |
Kohlenhydratstoffwechsel |
| Molybdän |
50 - 100 µg |
Harnsäurestoffwechsel |
| Essenzielle Fettsäuren |
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| Omega-3-Fettsäuren |
0,5 - 1 g |
verhindern Zusammenkleben der Blutplättchen, günstiger Einfluss auf Herzrhythmus, senken Blutdruck, verbessern Fließfähigkeit des Blutes, senken Blutfette (Triglyceride) |
| Vitaminoide |
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| L-Carnitin |
0,2 - 0,6 g |
Energiebereitstellung im Herz, unterstützt Funktionsfähigkeit des Herzens |
| Coenzym Q10 |
10 - 50 mg |
Energiebereitstellung in den Herzmuskelzellen, Antioxidanz, wichtig für den Herzstoffwechsel |
Mineralstoff
Mineralstoffe sind lebensnotwendige, nichtorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus; Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.
Da die Mineralstoffe nichtorganisch und meist Elemente sind, sind sie anders als einige Vitamine gegen die meisten Zubereitungsmethoden unempfindlich. Zum Beispiel können sie durch Hitze oder Luft nicht zerstört werden. Viele von ihnen können allerdings durch übermäßig langes Kochen in zu viel Wasser ausgelaugt werden, wenn das Kochwasser nicht verzehrt, sondern weggeschüttet wird.
Man unterscheidet einerseits Mengenelemente und Spurenelemente, andererseits Bau- und Reglerstoffe. Calcium, Magnesium und Phosphor zählen zu den Baustoffen. Chlor, Eisen, Iod, Kalium, Natrium gehören zu den Reglerstoffen.
Die Mengen- oder Makroelemente kommen, wie ihr Name schon sagt, in relativ hohen Konzentrationen im Organismus vor, etwa zu 50 mg pro kg Trockenmasse (Körpergewicht minus Wasseranteil); etwa das Calcium, aus dem die harte Knochenmasse mitaufgebaut wird.
Beispiele für Mengenelemente:
- Calzium
- Chlor
- Kalium
- Magnesium
- Phosphor
- Natrium
Die Spuren- oder Mikroelemente sind in einer relativ geringen Konzentration vorhanden, weniger als 50 mg pro kg Körpertrockenmasse.
Beispiele für Spurenelemente:
- Chrom
- lod
- Selen
- Eisen
- Kupfer
- Zink
- Fluor
Für alle Spurenelemente gilt, dass viel nicht viel hilft, eher im Gegenteil: So wertvoll sie für den gesunden Organismus sind, so gefährlich kann bei vielen eine Überdosierung sein. Arsen- oder Selenvergiftung und Kupferspeicherkrankheit sind nur einige der möglichen Probleme.
Einige Mineralstoffe befinden sich in einem funktionellen Regelkreis und beeinflussen einander, zum Beispiel Natrium und Kalium, die bei der Nervensignalleitung als Gegenspieler wirken.
Manche sind Bestandteile von Hormonen, etwa das Iod beim Schilddrüsenhormon. Andere, wie manche Mengenelemente, sorgen gelöst als Elektrolyte in Form von positiv geladenen Kationen und negativ geladenen Anionen für Elektroneutralität in den Körperflüssigkeiten zwischen den Geweben und für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks.
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